Sonnenaufgang und dann kam noch mehr

Der zweite Tag auf dem See in Khao Sok began sehr früh und laut gegen 5.30 mit den lustigen Rufen der Gibbons. Sie waren zwar die ganze Zeit immer zu scheu sich zu  zeigen, aber Genug gebrüll für mehrere Stunden am frühen Morgen, um uns alle aus den Beetten zu schmeißen ist drin. Eigentlich wars aber toll so früh auf zu sein und sich anzuschauen, wie der Tag auf dem See beginnt, sich der Nebel langsam verzieht und es hell wird. Andres hat das Szenario genutz, um ein romantisches Frühbad zu nehmen, um 6.30. Als erstes gab es wieder eine Bootstour mit Ausschauhalten nach Tieren, haben sich aber alle größtenteils ganz gut versteckt. Dann gabs ausgiebiges Frühstück als Stärkund für den abenteurlichen Tag. Denn heute kamen wir erst zum richtigen Adventureteil des Trips. Dagegen war die halzbrecherische Bergsteigetour von gestern noch gar nichts. Heute ging es nämlich zur Cavetour! Erst wurde wieder durch den Dschungel gewandert, bis wir zur Grotte kamen. Durch diese Grotte schlängelte sich ein kleiner Fluß oder Bach, dessen Lauf wir folgen wollten, um an der anderen seite der grotte wieder herauszukommen. Die ganze Wanderung haben wir übrigens auf empfehlung unseres Guides mit Flip Flops gemacht! Kaum earen wir gestartet, kamen uns die ersten aus einer anderen gruppe wieder entgegen, die hatten Schiss! Na, das fing ja gut an. Mir (Linda) ist schon mal gleich das Herz in die Hose gerutscht, Im ersten Teil der Grotte wurden wir von unzählig vielen Fledermäusen an der Felsdecke und Handtellergroßen Spinnen am Boden begrüßt. Wir hatten auch eher spärliches Licht, mit unseren Leselampen am Kopf, denn der Guide hatte auch nicht genügend Lampen mitgebracht. er hat das alles eher relaxed gesehen, was auch ein weinig auf uns abgefärbt haben muss, denn ab der Mitte hab sogar ich (Linda) die Wanderung wie er barfuß gemacht. Alles in allem war man eigentlich auch ganz froh so zimlich im Dunkeln durch die Höhle zu stapfen, und nicht zu sehen, was so alles auf einem krabbelt oder auf was man so tritt. Deßhalb können wir auch nur annehmen, dass das mit den Tieren je tiefer wir kamen, immer weniger wurde, bis auf ein paar Kröten. Aber dafür gab es ganz viele tolle glitzernde Steingebilde, solche Stalagniten und Stalagtiten oder so. Die haben wie Diamanten gefunkelt im Licht der Taschenlampen. Die Wanderung durch die Höhle ging in ihrer gesamten Länge ne knappe Stunde und es wurde teilweise sehr eng und nass. Öfter mussten wir bis zur Brust durchs eiskalte Wasser waten oder einmal nach einem zwei Meter Abstieg sogar schwimmen. Mit Fotoapperat in wasserdichter Tasche im Mund. Hab mich gefühlt wie ein schwimmender Hund. Da es die ganze Zeit so rasant zur sache ging, hatte man gar keine Zeit zu überlegen und evtl. Angst zu haben oder Panik zu bekommen. Echt unglaublich!!! Am Ende als wir langsam wieder Licht gesehen haben, hätte es sogar gerne noch weiter gehen können, denn es war wirklich sehr spannend und abenteuerlich.
Nach wiede mal tollem Essen gings dann mit dem Boot und Bus wieder für eine Nacht in das Resort am Rande des Parks.
Nach den ganzen Abenteuern am Wochenende konnte mich dann sogar eine fette, selbstmörderische Kröte, die von der Decke der Veranda auf meinen Schoß  geklatscht ist (während ich in alles Ruhe gelesen habe), nur noch ein ganz klein wenig (Andres findet etwas mehr) aus der Ruhe bringen.

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