Fiji-Kuata

Bula!!! Bula here, Bula there, Bula Bula everywhere. Eigentlich dachten wir das wäre das Begrüßungswort der Fidschianer, aber anscheinend ist dieses Wort um einiges vielfältiger. Man hört es mindestens 30 mal pro Tag und mit allen möglichen Bedeutungen. Es gibt zum Beispiel eine Bula-Bar, einen Bula-Tanz, die Bula-Boys, das Bula-Team....
Gestern ging es auf jeden Fall endlich los nach Fidschi, ab in die Sonne und Hitze, dachten wir. Nachdem wir eine Nacht in Nadi auf der Hauptinsel verbracht hatten, ging es am nächsten morgen ab auf unsere Cruise und auf die kleineren Inseln der Gruppe der Yasawas. Leider fing unser erster Tag mit Sturm und Regengüssen an, und wir dachten schon - Oh Weia, was das wohl wird. Den ersten Tag auf der Insel Kuata, in sehr einfacher Unterbringung in Hütten am direkt Strand, haben wir fast komplett schlafend verbracht, da es einfach nichts anderes tun gab. Zum Glück wurde das Wetter schon am nächsten morgen viel besser und die Insel sah auch viel paradiesischer aus als am Tag zuvor im Regen. Sehr viel zu tun gibts natürlich trotzdem nicht,auf so einer einsamen Südseeinsel, also haben wir die Hängemattem am Strand vor unserer Hütte ausreichend genutzt und ab und zu gebadet. Drei mal am Tag gabs dann mit allen anderen Gästen zusammen einheimische Mahlzeiten in der großen Versammlungshütte. Das ganze sehr einfache Resort auf Kuata wird von den Einheimischen drei kleinen Dörfer einer nahegelegenen Insel betrieben. Diesen Leuten aus den Dörfern gehört die Insel Kuata und das Resort,und die Einnahmen daraus sind ihre einzige Einnahmensquelle für ca 600 Menschen. Die Jüngeren arbeiten und wohnen im Resort und die Einnahmen kommen vor allem den Älteren oder Kindern und deren Ausbildung auf der Nachbarinsel zu Gute. Die Einheimlischen sind immer fröhlich und gut gelaunt, dabei geht alles immer ganz ganz entspannt zu und es herrscht eine andrere Zeit als woanders, nämlich Fiji-Time! Jeden Abend wird der Bula--Tanz vorgetanzt und allen Gästen beigebracht, ob man will oder nicht... Außerdem gehören Spielchen wie zum Beispiel Stopptanzen zu den beliebtesten Highlights, und das alles nach der neusten Bravo Hits ´95, wie es scheint. Einmalig! Da war es dann schon um einiges netter, wenn die Einheimlischen selber gesungen und Gitarre gespielt haben, was oft vorkam. Als Aktivitäten, um nicht nur am Strand zu liegen, haben wir unter andrem einen Walk auf den höchten Punkt der Insel mitgemacht, zum Sonnenuntergang angucken. Und außerdem haben wir erfolgreich und begeistert gelernt (besonders Andres), wie man Armbänder aus Palmenblättern bastelt. Nach zwei Tagen ging es dann weiter mit der Fähre auf unsere nächste Insel.

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