Noosa

Nachdem wir uns letzte Nacht ganz einsam und alleine im Nationalpark nach wiederholten Besuch einer unglaublichen Riesenratte, fast in die Hose gemacht haben, geht es jetzt ab auf die sündhaft teuren Campingplätze in der viel bereiste Region der Surferstrände der Ostküste. Kurz über Brisbane fängt das an mit den Stränden, an denen man surfen kann. Hier gibt es keine Krokodile und auch keine gefährlichen Quallen mehr, dafür aber die richtigen Wellen. Von Haien haben wir noch nichts geört, aber das will man auch gar nicht so genau wissen. Es ist hier eine viel bereiste Region und für australische Verhältnisse liegt ein Familien-Surfer-Holiday-Paradies sozusagen neben dem Nächsten. Die Strände sind immer stückchenweise bewacht und man kann in einem bewachten Bereich sicher baden gehen, ohne sich große Sorgen zu machen, aufgefressen zu werden. Der Ort Noosa ist total schön und durch die vielgegabelte Mündung eines Flusses in das Meer, gibt es viele tolle Buchten, Brücken, Kanäle und Flüsse. Alles in Allem kamen wir uns hier aber etwas fehl am Platze vor, denn die vielen Botiquen, Bistros und Nobelvillen sprechen dann doch nicht unbedingt das Camperklintel an. So verbringen wir den schön sonnigen Nachmittag am Strand, sehen den Surfern zu und hoffen insgeheim, dass wir auch bald so cool aufm Board stehen werden.

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