Mission Beach

Hier am Mission Beach gefällt es uns sehr gut und es ist noch schöner als am Mission Bay in Auckland, Neuseeland. Nachdem wir lange bergab gefahren sind und das Hochland und die Nationalparks hinter uns gelassen haben, ging es vorbei an zahlreichen Zuckerrohr und Bananenplantagen. Je weiter wir Richtiung Meer kamen, desto wärmer, bzw. heißer wurde es. Angekommen am Mission Beach sind es bestimmt nette 28 Grad und es weht eine schöne Brise vom Meer. Das Meer sieht verlockend erfrischend aus, aber da ja in den tropischen Meeren sich immer noch die gefährlichen Quallen tümmeln, waren wir leider noch nicht im Meer baden. Der Campingplatz hier war ein Tip von anderen Reisenden und er ist wirklich super. Er ist sehr günstig und extrem günstig gelegen, nämlich direkt am Strand. Auf dem Bild , wo ich so verdammt schön am Geländer pose, da steht unser kleiner Hippie (Nein, nicht ich - unser Van) fast direkt am Meer, und man kann dem Meeresrauschen sogar beim einschlafen lauschen. Der sehr lange und tool breite Strand ist kein Steinstrand, wie es auf dem einen Foto vielleicht aussieht. Nein, da haben ganz viele kleine Krebse ganz fleißig kleine runde Sandkugeln gerollt und aus ihren Löchern geschoben. Komisch, aber sieht sehr interessant aus. Da Andres ja jetzt bei Annika auf den Geschmack des Frühsports gekommen ist, hat er mich auch heute morgen mal wieder über diesen wunderbar weiten und langen Strand gescheucht. Sieht schöner aus, als es ist, denn sogar um acht Uhr morgens ist es schon verdammt heiß gewesen. Naja, da müssen wir wohl morgen früher aufstehen :)
Abends wurde ein Teil des Strandes und des Campingplatzes von hellen Strahlern erleuchtet, damit man auch nach sechs Uhr noch einen Fuß vor den anderen setzten kann. Dieses Licht lockt unter anderem ein paar ganz normale Fledermäuse (die sind wir ja langsam gewöhnt) an und dazu ganz komische "flying foxes" (fliegende Füchse). Typisch australisch, mal wieder so ein unglaubliches Tier, aber zum Glück nicht tödlich (außer für die Motten). Die sind wie riesenhafte Feldermäuse, nur halt mit ner Spannweite von bestimmt 80cm. Das ist schon cool, wenn einem beim Abendbrot vom Van sone extraordinären Tiere übern Kopf herfliegen. Diese Füchse waren zwar zu schnell für Andres´ Linse, aber er konnte trotzdem nicht widerstehen und hat sich auf in die Palmen gemacht, um seinem neuen Hobby der Tierfotographie nachzugehen.

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